100 Einstellungen in 2 Jahren: So funktioniert Social Recruiting
Wie ein mittelständischer Eisenbahn-Dienstleister mit Social Media Recruiting über 100 Fachkräfte gewonnen hat – ohne Personalberater, ohne Agentur-Hokuspokus.
Einstellungen in 2 Jahren
Die Herausforderung
Eisenbahn-Branche, Fachkräftemangel, kaum Bewerbungen über klassische Stellenanzeigen. Der Kunde stand vor dem Problem, das jeder Mittelständler kennt: Gute Leute sind rar, die Konkurrenz schläft nicht, und Jobbörsen verbrennen Budget ohne Ergebnis. Ohne neue Mitarbeiter kein Wachstum – so einfach, so dramatisch.
Die Lösung
Wir haben Social Media Recruiting aufgesetzt: Zielgruppengerechte Inhalte auf Facebook, Instagram, TikTok und LinkedIn, authentische Einblicke in den Arbeitsalltag, gezielte Kampagnen für Lokführer. Keine Stock-Fotos, keine Hochglanz-Versprechen – nur echte Gesichter, echte Jobs, echte Chancen. Dazu Performance-Kampagnen mit klarem Fokus auf Bewerbungen, nicht auf Likes.
Die Ausgangslage: Fachkräftemangel trifft Eisenbahn-Branche
Ein mittelständischer Eisenbahn-Dienstleister aus Deutschland stand vor einer klassischen Herausforderung: Wachstum geplant, Aufträge da – aber keine Leute. Lokführer: Fehlanzeige. Stellenanzeigen auf Jobbörsen liefen ins Leere, Personalberater kosteten ein Vermögen, und die wenigen Bewerbungen passten selten.
Das Problem war nicht die Attraktivität des Arbeitgebers – sondern die Sichtbarkeit. Wer als Eisenbahn-Unternehmen nicht in den sozialen Medien präsent ist, existiert für die Generation unter 40 schlicht nicht. Und genau die braucht man für den Schichtbetrieb, für körperliche Arbeit, für Jobs mit Zukunft aber ohne Glamour.
Die Lösung: Social Media Recruiting mit Bodenhaftung
Wir haben kein Feuerwerk gezündet, sondern systematisch aufgebaut. Zuerst die Grundlagen: Warum sollte jemand hier arbeiten wollen? Was macht den Job besonders? Wer sind die Menschen, die hier schon arbeiten?
Daraus entstanden Inhalte für Facebook und Instagram: Mitarbeiter-Portraits, Einblicke in den Arbeitsalltag, Erklärvideos zur Ausbildung, Behind-the-Scenes vom Betriebshof. Authentisch, regional, ohne Marketing-Sprech. Parallel dazu Performance-Kampagnen: Zielgruppenspezifische Anzeigen für Lokführer – mit klarem Call-to-Action und direktem Weg zur Bewerbung.
Kein Branding-Gedöns, keine Awareness-Kampagnen. Sondern: Hier ist der Job, hier sind die Vorteile, hier bewirbst du dich. Simpel, direkt, messbar.
Das Ergebnis: 100+ Einstellungen, planbare Pipeline
Nach 2 Jahren Social Media Recruiting steht die Bilanz: Über 100 neue Mitarbeiter eingestellt. Die Bewerberzahlen sind planbar geworden, die Qualität der Bewerbungen deutlich gestiegen, und die Kosten pro Einstellung liegen weit unter denen klassischer Jobbörsen oder Personalberater.
Der Kunde kann heute aus Bewerbungen wählen statt verzweifelt zu suchen. Die Time-to-Hire hat sich halbiert, weil kontinuierlich qualifizierte Kandidaten in der Pipeline sind. Und das Wachstum? Läuft wie geplant – weil die Mannschaft steht.
Was wir daraus gelernt haben
Social Media Recruiting funktioniert auch in vermeintlich „unsexy“ Branchen – wenn man ehrlich kommuniziert und die richtigen Leute anspricht. Es braucht keine Million-Budget, sondern Kontinuität, authentische Inhalte und Performance-Kampagnen mit klarem Ziel. Wer heute Fachkräfte sucht, muss dahin gehen, wo sie ihre Zeit verbringen: auf Social Media. Wer dort nicht sichtbar ist, verliert den War for Talents – nicht an die Konkurrenz, sondern an die Unsichtbarkeit.
Das Ergebnis
Das Ergebnis nach 2 Jahren: Über 100 neue Mitarbeiter eingestellt. Planbare Bewerberzahlen, kurze Time-to-Hire, deutlich niedrigere Kosten pro Einstellung als über klassische Kanäle. Der Kunde kann heute aus Bewerbungen wählen statt jedem hinterherzulaufen – und das Team wächst kontinuierlich weiter.
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